Judith Hornok

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  1. Presse

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    Presse-Stimmen

    „In this book, Hornok draws on a long experience working in Arab countries to counsel readers on the most effective ways to deal with businesses in the region. The guide begins with a psychological approach to establishing interpersonal connections, urging readers from other cultures to understand their own mindsets and enter into interactions from an open and nonjudgmental perspective. (Problematic emotions are personified throughout the volume; examples of what Hornok calls „Emotional Hinderers„–„Relentless Judgment,“ „Aggressive Inner Critic,“ and „Incensed Anger Rascal,“ among others). Taken together, the book’s elements offer a step-by-step guide to establishing the relationships that make business transactions succeed; as the anecdotes provide many stories of deals and sales achieved through understanding local norms and methods….A detailed, helpful, and well-written guide to developing and sustaining cross-cultural partnerships.“
    Kirkus Reviews. The full review can be found here.

     
    „Impressively informative, expertly written, organized and presented, The Arab Business Code should be considered mandatory reading for any corporate executive wanting to do business with any or all of the Arabic gulf nations and/or their collective associations (including OPEC).“
    – James A. Cox, Editor-in-Chief, Midwest Book Review.

     
    „She’s an engaging, informed coach, and business-minded readers will find much here that’s worth considering when it comes to avoiding pitfalls and managing expectations in cross-cultural deal-making.“
    BookLife, a branch of Publishers Weekly.

     
     
    The Concept of The Emotional Hinderers by Judith HornokWorkshops

     
  2. Das Unerbittliche Vorurteil

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    Fallbeispiel zum Unerbittlichen Vorurteil: Neue Geschäftsideen

    Maria ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Das Verhandeln mit den verschiedensten Nationalitäten ist für sie Routine. Nichts bringt sie aus der Ruhe. Im Gespräch über „Geschäfte machen mit Chinesen“ erlebe ich jedoch eine vollkommen neue Maria …

    Die Situation

    “Deine Produkte wären ja auch für den chinesischen Markt interessant“ – sage ich. Plötzlich verändert Maria ihre sonst so ausgeglichene, souveräne Art – „Nein danke!“ – ihr Ton nimmt eine aggressive Form an, als sie sagt: „Niemals! Die Chinesen stehlen doch alles! Das interessiert mich überhaupt nicht… Alles Diebe!“

    Identifizieren Sie den Emotionalen Hinderer

    © „Das Unerbittliche Vorurteil“
    Judith Hornok

    Achtung: Wenn eine fanatisch-einseitige Denkweise hörbar ist: „Ich kenne Sie Alle! Alle sind gleich! Einfach Alle! …“; wenn Verallgemeinerungen und Vorurteile festgelegt werden, obwohl es dafür überhaupt keine Beweise gibt. Wenn andere Sicht- und Denkweisen nicht zugelassen werden, dann steht fest: „Das Unerbittliche Vorurteil“ (Bild) ist bereits eingetroffen und beginnt zu manipulieren.

    Verändern Sie die Situation – Wenden Sie eine Technik an

    Bevor Sie Chancen versäumen, die ihr Leben verschönern – ob im geschäftlichen oder im privaten Bereich: Hören Sie einen Experten-Tipp, der Ihnen die Möglichkeit gibt, sich in eine neutrale Ausgangsposition zu begeben, um Meinungen zu hinterfragen und auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Und um damit langfristig erfolgreich zu sein.

    Toni Stocker, ein erfahrener Südtiroler Bergführer, zählt blinde Tourengeher genauso zu seiner Klientel, wie auch Joey Kelly, Mitglied der berühmten Musikergruppe Kelly-Family.

    Mit Extrembesteigungen, wie dem höchsten Punkt des afrikanischen Kontinents, dem Kilimanjaro in Kenia, kennt Toni die Herausforderungen in Eis und Schnee (ihm selbst sind bei einer Mount-Everest Tour Zehen abgefroren).

    Für Toni gilt: die Codes Des Unerbittlichen Vorurteils mit ´Ich weiss alles! Ich kenne alles! Ich KENNE DIESEN MENSCHEN GANZ GENAU!!!´ können am Berg lebensgefährlich sein. „Denn auch wenn man am vorherigen Tag dieselbe Tour mit dem gleichen Gast gemacht hat – heute, an diesem Tag, kann derselbe Mensch eine ganz andere mentale Einstellung haben. Und auch nicht mehr so trittfest sein…Damit gefährdet er sich und andere!“

    Deshalb gilt es für Toni, jeden Tag aufs Neue neuzureagieren! Forschungsarbeit für den „JETZT-IST-ZUSTAND“ zu betreiben. Und in diesem selben Moment auch alle seine Sinne JETZT einzusetzen, um ´zu Hören´ wie sein Gast, den er führt, den Berg hinauf geht. Zieht er/sie den Schuh am Fels an? – das hört Toni. Da muss er sich nicht einmal umdrehen. Nur so kann er für diesen Tag, in diesem Moment, Urteilsverzerrungen vermeiden, Risiken korrekt prognostizieren. Und seine Gäste und sich sicher den Berg hinauf- und auch wieder hinunterführen.

    Toni hat für diese Wahrnehmung des „JETZT-IST-ZUSTANDS“ eine Easy- Technik. Er erklärt sie so:

    DIE JETZT-IST-WAHRNEHMUNGS-TECHNIK

  3. Erfolgs-Techniken

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    Selbstsicherheit Management

    Ärger Management

    Erwartungsmanagement

    Stress Management

    Management der Positive Austrahlung

    emotional-hinderers-judith-hornok-all-rights-reserved
  4. Der Aggressive Innere Kritiker

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    Fallbeispiel zum Aggressiven Inneren Kritiker: Nach dem ersten Date

    Kennen Sie diese Situation – der Tag nach dem ersten Date? Man verspürt Glücksgefühle – ist sich sicher, dass diese erste Begegnung richtig gut gelaufen ist. Am nächsten Tag schickt man eine Nachricht, doch die Antwort bleibt aus…

    Die Situation

    Was für ein großartiges erstes Date: es hat gefunkt – unglaublich! Am nächsten Tag schicke ich eine Nachricht: „Bist Du gut nach Hause gekommen? Wann sehen wir uns wieder?“ – Eine Antwort bleibt aus, auch an den darauffolgenden Tagen. Langsam kommen Zweifel auf: “Bin ich nicht gut genug? Habe ich etwas falsch gemacht?“

    Identifizieren Sie den Emotionalen Hinderer

    © „Der Aggressive Innere Kritiker“ Judith Hornok

    Achtung: Wenn sich Ihre kritisierenden Gedanken verstärken: „Warum gibt es keine Reaktion? Ich habe es vermasselt, ich bin nicht interessant genug, zu dick, zu dünn etc.“- wenn der Unterton Ihrer Gedanken hämisch klingt, dann ist sicher „Der Aggressive Innere Kritiker“ (Bild) ist bereits eingetroffen und beginnt Sie mit seinen Manipulationstechniken zu verunsichern und gezielt davon zu überzeugen: Du bist nicht gut genug.

    Verändern Sie die Situation – Wenden Sie eine Technik an

    Bevor Sie sich mit Selbstzweifeln quälen, die sogar selbstzerstörerische Formen annehmen können, obwohl Sie die wahren Gründe für das Verhalten des Anderen nicht kennen, lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie man die Nörgeleien „Des Aggressiven Inneren Kritikers“ in eine gesunde Form der produktiven Kritik wandeln kann. Und damit für sich Zufriedenheit und gegenüber dem anderen Glaubwürdigkeit schafft.

    DER BESTE WEG, DEN AGGRESSIVEN INNEREN KRITIKER ZU MANAGEN, IST:
    SELBSTSICHERHEIT

    Denkansatz: In sich „zu ruhen“ – zu wissen, wer man ist, ist der erste wichtige Schritt.

    Ich erinnere mich an Pferde, wie herausfordernd sie im Umgang mit Menschen sind – wie gnadenlos sie Menschen, die nicht reiten können, aus dem Sattel werfen. Wie sie Freude daran haben, selbstzweifelnde Menschen zu ärgern, auf sie zugehen, um sie herauszufordern. Mit einem Aggressiven Inneren Kritiker hat man weder beim Reiten noch beim Trainieren mit Pferden eine Chance.

    Pferdeflüsterer David Catchpole bestätigt das. Der gebürtige Brite weiß, wovon er spricht. Er ist auf schwierige Pferde spezialisiert. Bei ihm wird alles abgeliefert, was „nicht hören will“ – vom jungen, wilden Hengst bis zum erfahrenen Springpferd: „Man muss im Auftreten gegenüber dem Pferd selbstsicher und gelassen auftreten. Das ist das oberste Gebot. Denn das Pferd muss dem Reiter zutrauen können, dass dieser im Ernstfall die richtigen Entscheidungen für die Herde trifft. Nur dann kann sich das Pferd entspannen, unterordnen und „zuhören“. Entsprechend muss ein Reiter gegenüber dem Pferd eine selbstsichere, vor allem aber gelassene Persönlichkeit sein. Die richtige Köperhaltung ist dabei ganz besonders wichtig.“

    Diese Aussage hat mich inspiriert, denn Pferde werden auch im Training für Führungspersonen eingesetzt – um Mitarbeiter noch besser zu managen.

    Welche Technik empfiehlt Pferdeflüsterer David, damit Menschen lernen, ihr Selbstwertgefühl aufzubauen, um Den Aggressiven Inneren Kritiker in eine bessere Version zu verwandeln?

    Technik: Gehe mit Anmut und Kraft.

  5. Das aufgeblähte Ego

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    Fallbeispiel zum aufgeblähten Ego: Die U-Bahn Fahrt.

    Viele Menschen fahren mit der U-Bahn: Kennen Sie so eine Situation?

    Die Situation

    Ich stehe in der U-Bahn, bin schon nervös, denn ich erwarte einen Anruf. Es klingelt. ICH schalte auf Lautsprecher. „Wie geht´s Dir?“ – schallt es aus dem Telefon. Gerade kommt die U-Bahn-Ansage – ICH kann die Stimme des Anrufers kaum verstehen, ICH drehe lauter und bewege mich dabei durch den Wagon – es ist laut im Wagon – entsprechend lautstark rede ich: „Danke, aber ICH…“. – Dabei sehe ich in die Gesichter der anderen Fahrgäste. Eine sieht mich erschreckt an. Zwei schütteln den Kopf. Was soll´s, mich kümmert das nicht. Das ist ein wichtiges Gespräch – ICH muss das jetzt führen!

    Identifizieren Sie den Emotionalen Hinderer

    © „Das aufgeblähte Ego“ Judith Hornok

    Achtung: Das aufgeblähte Ego (Bild) ist gerade eingetroffen – diese Kreatur kennt nur eine Form des Ausdrucks: ICH, ICH, ICH ….“ – oftmals ist das auch optisch zu sehen, wenn sich der Körper immer mehr aufbläht, fast schon wie ein Ballon, der kurz vor dem Zerplatzen ist „ICH, ICH, ICH …“

    Verändern Sie die Situation – Wenden Sie eine Technik an

    Bevor Sie vollkommen den Überblick verlieren – so „aufgebläht sind“, dass sie die Bodenhaftung verlieren. Wenn sie überhaupt nicht mehr wahrnehmen können, was mit Ihnen und ihrer Umgebung passiert.

    Hören Sie den Tipp eines Experten:

    Prima Ballarina Liudmila Lwona Konowalowa wurde in Moskau geboren. Sie studierte an der Bolschoi Ballett Schule und arbeitet mit Trainern wie Brigitte Stadler (früher Tanzpartnerin von Rudolf Nureyev). Heute tanzt Liudmila in berühmten Opernhäusern weltweit, wie an der Wiener Staatsoper (dem Wiener Staatssopern Ballett). Sie erklärt: „Mit einem ´Aufgeblähten Ego´ – live, auf der Bühne – kann alles passieren, jede Sekunde. Du kannst soviel übersehen. Und dann machst Du Fehler und versagst.“

    “Deshalb muss man ein starkes, gesundes Ego aufbauen. Die Bühne gleicht Röntgen-Aufnahmen – alles wird sichtbar; man kann nichts verbergen. Das was in deinem „Inneren“ vorhanden ist, wird „Außen“ sichtbar. Deshalb muss man sehr hart an seiner Technik arbeiten. Nur das gibt Dir Sicherheit. Du musst auch im Vorhinein deine Emotionen trainieren, denn die rauben dir Energie. Und dann kannst du nicht einmal den ersten Akt fertig tanzen.“

    Liudmila rät zur folgender Technik: Die Wand-Probe.

  6. Fitness Programm für die Lähmende Angst

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    Wie kann ich es schaffen, dass die Lähmende Angst nicht überhandnimmt? Mein Denken und meine Handlungen zum Stillstand bringt. Mich mit den Worten manipuliert:“ Das könnte alles falsch sein!!! Einfach nichts machen – nichts entscheiden! Nur nicht bewegen!“ Das habe ich mich gefragt.

    Ich haben eine Lösung dafür: Ab sofort erstelle ich Schritt für Schritt einen eigenen Trainingsplan.

    DAS FITNESS PROGRAMM FÜR DIE LÄHMENDE ANGST

    TRAININGSPLAN IN 3 SCHRITTEN

    Die Lähmende Angst muss in Bewegung bleiben – muss trainieren

    WELCHES ZIEL WIRD VERFOLGT?

    Deshalb habe ich ein 3-wöchiges Fitness-Programm für meinen Lähmenden Angst Charakter entwickelt, dass ich selbst ausprobiere und in meinem Trainingstagebuch notiere.

    Jede Woche erkläre ich Ihnen einen Programm-Punkt. Und präsentiere meine persönlichen Erkenntnisse dazu.

    Wenn Sie mit-trainieren wollen, würde ich mich freuen. Vielleicht gibt es ja Parallelen zu Ihrem ganz persönlichen Lähmenden Angst Charakter, und ich kann Ihnen mit meinem Programm ebenfalls Trainings-Erfolge bescheren.

    Berichten Sie mir davon.

    © „Die Lähmende Angst“ Judith Hornok

    © „Die Lähmende Angst“ Judith Hornok

    MEIN TRAININGSTAGEBUCH: Woche 1

    WARM-UP – Jeden zweiten Tag 1 Stunde Walken

    Montag: Es fällt mir schwer Walken zu gehen. Die Situation während des Tages war sehr anstrengend für mich. Vor allem mental. Ich spüre ein Druckgefühl im Hals, ich atme etwas schwerer. Die Lähmende Angst scheint in Aktion zu treten.
    Durchhalten: Ich ziehe mir rasch meine Sportschuhe an – und gehe los. Gar nicht nachdenken!, sage ich laut zu mir, „Nichts hinterfragen. Einfach nur losgehen – Schritt für Schritt! Und dabei immer tief in den Bauch einatmen und wieder ausatmen; und das tue ich dann auch, konsequent.
    Die ersten 10 Minuten fallen mir schwer, da ist noch ein leichtes Druckgefühl im Hals vorhanden. Aber dann, nach 20 Minuten, verspüre ich eine Erleichterung. Kein Druckgefühl mehr, meine Atmung hat sich entspannt, ist regelmäßig. Und nach 30 Minuten ist der Druck vollkommen weg. Mein Kopf und meine Gedanken sind frei. Nichts fühlt sich erdrückend oder einengend an.

    Mittwoch: Heute ist mir das Walken schon viel leichter gefallen. Alleine die Gedanken daran wie gut es mir am Montag danach ging. Das hat mich gleich von Anfang an motiviert. Und das Ergebnis nach 1 Stunde war, wie schon am Montag: Ein entspannter Körper und ein entspannter Geist.

    Freitag: Heute ist es wieder etwas kalt – nicht wirklich ein Walk-Wetter. „Na komm… Heute brauchst du das doch nicht zu tun. Bist eh schon die ganze Woche gegangen. Das ist ja nicht notwendig. Bleib lieber zu Hause. Du verkühlst Dich noch!!! Ich warne Dich!!! …“; – diese Art von Argumentation kenne ich ja schon, denke ich mir – also einfach nicht hinhören, ignorieren, und losgehen.
    Ich ziehe mich warm an und gehe los – Schritt für Schritt, mit regelmäßigem Ein- und Ausatmen. Nach einer Stunde habe ich das gleiche Gefühl wie Montag und Mittwoch: Ich fühle mich entspannt, ohne jegliches Druckgefühl. Beim Walken kommen mir auch viele kreativen Ideen. Einfach wunderbar.

    Sonntag: Heute habe ich mich schon richtig auf mein Walken gefreut – Hatte es gestern schon richtig vermisst; dieses Gefühl, wie gut es mir danach geht. Diese Körper-Entspannung und diese Klarheit im Kopf. Mit keinerlei Angst-Gefühl, dafür viele kreative, positive Gedanken.

    Ergebnis für Woche 1

    Zu Beginn der Woche hatte die Die Lähmende Angst noch überhand – führte ein permanentes inneres Selbstgespräch. Nach 15 Minuten walken „ordneten“ sich aber die Gedanken und ich wurde immer „freier“ im Kopf. Dieses Gefühl steigerte sich dann, von Minute zu Minute. Meine hoffnungslosen Gedanken fanden neue Zugänge und Denkansätze für Lösungen – so, als wenn sich der Kopf langsam „entleerte“ – Schritt für Schritt. Nach 60 Minuten fühlte ich mich vollkommen frei im Kopf – und wusste auch, wie die nächsten Schritte aussehen sollten. Ich hatte einen Plan.

    Körperlich fühlte ich mich: beschwingt, irgendwie leicht. Und jegliche Art von Druckgefühl und das schwere Atmen war weg.

    Fitness Programm für die Lähmende Angst – Woche 2

    Fitness Programm für die Lähmende Angst – Woche 3

  7. Die Unermessliche Gier

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    Fallbeispiel zur Unermesslichen Gier: Der Großauftrag

    Ich sitze mit Thomas, einem gebürtigen Schweizer, im Auto. Ich schätze ihn für seinen beruflichen Erfolg und seine Hand-Schlag-Qualität. Das was Thomas verspricht, das hält er auch ein – konsequent. Plötzlich bemerke ich eine Veränderung in seiner Stimme -– Thomas beginnt zu erzählen:

    Die Situation

    Gestern hatte ich ein großartiges Gespräch – eine Anfrage für einen Großauftrag. Man ist begeistert von meinen Produkten, hat meine Qualität gelobt. Wahnsinn! (Für einige Sekunden wirkt Thomas nachdenklich) – Na ja, bei der Größe des Auftrags wird die Qualität auf der Strecke bleiben, das sind andere Bedingungen.

    Identifizieren Sie den Emotionalen Hinderer

    © „Unermessliche Gier“ Judith Hornok

    Achtung: Die unermessliche Gier “(im Bild zu sehen) ist gerade eingetroffen und beginnt zu manipulieren. Ihr Werbe-Slogan lautet:“ Wir schaffen das schon!“ Und Selbst-Zweifler bringt sie zum Verstummen mit den Worten: „DIESE CHANCE BEKOMMST DU NIE MEHR! Also pass auf!!! Nimm JETZT ALLES was Du kriegen kannst!“

    Verändern Sie die Situation – Wenden Sie eine Technik an

    Bevor Sie sich von der unermesslichen Gier verführen lassen, die ihnen einreden will: „Das tun doch Alle! So tickt die Welt heutzutage – sonst kommt man einfach nicht durch! Was ist das Problem? Wird schon alles gut-gehen“. Bevor sie Handlungen setzen, die gefährdend und verantwortungslos sind; Wo sie im schlimmsten Fall nicht nur Folge-Aufträge verlieren – sondern auch beginnen ihre WERTE nicht mehr zu respektieren – hören Sie den Rat eines Experten:

    Monika Naimer kennt die die Sorglosigkeit der Unermesslichen Gier. Als Meisterschülerin Vera F. Birkenbihls (galt als erste populäre Frau unter den Motivationstrainern, Mitglied der „Hall of Fame“ der German Speaker Association) gibt sie auch gehirn-gerechte Methoden nach Birkenbihl an Unternehmen weiter. Für die Mäßigung der Unermesslichen Gier hat Naimer folgenden Tipp:

    Mit „In den Boden verwurzeln“ zum „Sättigungs-Gefühl“.

  8. Das Erzürnte Wut-Teufelchen

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    Fallbeispiel zum Erzürnten Wut-Teufelchen: Das Telefonat

    Maria, gebürtige Wienerin, ist in unserem Fitness-Club für ihre Fröhlichkeit und ihre positive Einstellung bekannt. Doch heute steht eine vollkommen andere Maria vor mir – wütend, aufgebracht, fast schon schnaubend. Ihr Gesicht scheint rot vor Wut. Sie hält ein Mobiltelefon in der Hand. Ich frage sie, ob alles in Ordnung mit ihr sei? Sie legt das Telefon zur Seite und beginnt zu erzählen:

    Die Situation

    „Ich bin so wütend auf meine Chefin! Gerade eben habe ich mit ihr telefoniert, sie ist seit zwei Wochen im Ausland unterwegs, daher arbeite ich aufgrund der Zeitverschiebung teilweise rund um die Uhr. Gestern habe ich ihr eine E-Mail geschickt, um sie einfach darüber zu informieren, warum und wie ich zwei Kundenabsagen durchgeführt habe. Das war eine heikle Angelegenheit. Mein diplomatisches Vorgehen habe ich in zwei Sätzen geschildert, um ihr die Sicherheit zu geben, dass ich mit meiner Art und Weise den Kunden nicht verärgert habe. Ich habe mich wirklich extrem bemüht. Und gerade eben ruft mich meine Chefin an und sagt mir in einem echt unfreundlichen Ton: „Schicken Sie mir keine unwichtigen E-Mails mitten in der Nacht. Es ist doch wirklich nicht so schwer, Anweisungen zu befolgen!“. Das fühlt sich wie ein Stich ins Herz an. Gleich nach dem Telefonat verspüre ich so ein inneres Brennen: Meine Lippen zittern. Und ich höre eine Stimme in mir: „Wie kann meine Chefin denn nur so gemein sein? Da setzt man sich ein, tut alles für die Firma und dann so etwas!“ Ich rufe sie jetzt sofort zurück und…“

    Identifizieren Sie den Emotionalen Hinderer

    © „Erzürntes Wutteufelchen“ Judith Hornok

    Achtung: Bei Maria ist das Erzürnte Wut-Teufelchen gerade um die Ecke gestürmt (mit seinen Sportschuhen ist es ganz besonders schnell vor Ort – also Vorsicht!) Die erzürnte Kreatur schreit erbost: „So eine böse Frau! Was erlaubt sie sich eigentlich, so mit mir zu reden? Die ganze Nacht wird durchgearbeitet, alles für die Firma getan und das ist der Dank dafür? So wird man dafür belohnt? „Schreiben Sie keine E-Mails in der Nacht“ – was ist das für eine Aussage? Eine absolute Frechheit! Jetzt reicht es!“ …

    Verändern Sie die Situation – Wenden Sie eine Technik an

    Bevor Sie eine böse E-Mail schreiben oder vielleicht sogar zum Hörer greifen und die Person anrufen, um verbal zurückzuschlagen, hören Sie den Rat eines Experten, der die unterschiedlichsten Profile Erzürnter Wut-Teufelchen kennt:

    Dr. Thomas Müller´s Antwort: Eiserne Disziplin

    Der Fallanalytiker und weltweit anerkannte österreichische Kriminalpsychologe Dr. Thomas Müller (arbeitete u.a. mit dem FBI zusammen), kennt einige „Tatorte“, an denen Spuren der „Wut“ wiederzufinden sind.

    Als Profiler legt er sich keinesfalls auf allgemein geltende Formen der aggressiven Wut- Ausbrüche fest: „Jeder Mensch drückt seine Wut anders aus“, erklärt Dr. Müller, „Ich kann emotional sein, indem ich harsch werde, eine gewalttätigere Sprache verwende oder im schlimmsten Fall körperlich zuschlage. Ich kann aber auch sehr aggressiv werden, indem ich aggressiv gegen mich selbst werde und aufhöre zu reden. Das Schweigen ist dann die aggressivste Form der Kommunikation.“

    Dr. Thomas Müller hat einen Tipp, wie man sich verhalten sollte, damit es nicht zu aggressiven, verbalen oder körperlichen Ausschreitungen kommt.

  9. Die Frustrierte Erwartungshaltung

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    Fallbeispiel zur Frustrierten Erwartungshaltung: Die Erbschaft

    Simon, ledig, Mitte 50, ist ein fröhlicher Mensch. Heute wirkt er niedergeschlagen. Bei einem Kaffee in der Innenstadt erzählt er mir, was ihn bedrückt:

    Die Situation

    „Ich bin echt erschüttert. Meine Mutter hat mir gerade eben mitgeteilt, dass sie mir nun doch nicht das Haus überschreibt. 10 Jahre freue ich mich schon auf das Haus, das schon meinen Großeltern gehörte und in dem ich geboren wurde. Ich wollte eines Tages meine Pension dort verbringen – die gemietete Stadtwohnung verlassen und im Grünen leben, vielleicht sogar einen Oldtimer kaufen (dort gibt es eine Garage). Aber jetzt teilt meine Mutter mir mit, dass sie doch lieber die Hälfe des Hauses an meine Schwester überlassen will, obwohl sie seit Jahren keinen Kontakt zueinander haben. Aber das ist meiner Mutter plötzlich völlig egal. Jetzt kann ich meine Träume vergessen. Ich kann es mir nicht leisten, meiner Schwester die Hälfe des Hauses auszuzahlen. Ich versuche an etwas Anderes zu denken, aber irgendwie schaffe ich es nicht.“

    Identifizieren Sie den Emotionalen Hinderer

    © „Frustrierte Erwartungshaltung“ Judith Hornok

    Achtung: Hier beginnt die Frustrierte Erwartungshaltung Simon zu beeinflussen: „Was soll ich jetzt tun?“, „Hat es überhaupt noch einen Sinn zu versuchen, meine Mutter zu überreden, dass sie mir alleine das Haus überlässt? Erst vor zwei Wochen hat sie wieder betont, wie wichtig es für sie ist. Und jetzt das?“
    Wut und Frust kommen auf. Die Frustrierte Erwartungshaltung nagt an Simon: „Warum hält sie nicht ihr Wort? Das hat doch alles keinen Sinn! Sie wird sich nie zu meinen Gunsten entscheiden! Ich fühle mich hilflos, matt und hoffnungslos.“

    Verändern Sie die Situation – Wenden Sie eine Technik an

    Bevor Sie die Gedanken in den Wahnsinn treiben, weil Sie an alles, was schiefgelaufen ist, an alles, was sich nicht so entwickelt hat, wie erwartet, permanent denken müssen, wenden Sie diesen Experten-Tipp an, um ihre Enttäuschung zu überwältigen, Ruhe zu finden, und um ihre Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

    Experten-Tipp von Gehirnforscherin Dr. Jill Bolte Taylor:

    Die amerikanische Gehirnforscherin Dr. Jill Bolte Taylor erlitt 1996 einen Schlaganfall in der linken Großhirnrinde. Trotz des Schadens erreichte sie dadurch eine neue Dimension des Bewusstseins: Sie erlebte, wie fantastisch es sich anfühlt, nur mit der rechten Gehirnhälfte zu arbeiten. Man empfindet dabei eine andere Form der Entspannung.

    Zur Erklärung: Die linke Gehirnhälfte hilft uns, Informationen der Außenwelt zu organisieren und ermöglicht systematische Urteile über Richtig oder Falsch sowie über Gut oder Böse zu treffen. Damit ist unsere linke Gehirnhälfte das Schaltsystem für unseren Stress. Sie ist „ein Werkzeug“ (Tool), das wir zum Kontrollieren und Ordnen unserer Welt benutzen.

    Die rechte Gehirnhälfte liefert Informationen über den augenblicklichen Moment. Somit ist sie ein außergewöhnliches Tool, um das Bewusstsein gezielt in den Jetztzustand zu versetzen – keine Chance mehr für negative Gedanken, die Sie nicht loslassen wollen.

    Dr. Taylors Rat: Nutzen Sie die Fähigkeiten Ihrer rechten Gehirnhälfte.

  10. Die Lähmende Angst

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    Fallbeispiel zur Lähmenden Angst: Das entscheidende Meeting

    Ich kenne Tom, einen befreundeten Geschäftsmann aus Kanada, schon lange. Eigentlich ist er ein sehr souveräner Typ, eine gestandene Persönlichkeit. Doch was er mir bei unserem letzten Treffen erzählt hat, haben auch Sie vielleicht schon erlebt:

    Die Situation

    „Ich stehe vor der Konferenztür. Mein Hals ist trocken, meine Hände schwitzen. Die Krawatte sitzt zu eng und drückt – ich versuche sie zu lockern. Ich greife nach dem Türgriff, aber schaffe es nicht. Irgendetwas hindert mich daran ihn herunterzudrücken. Meine Hand fühlt sich schwer an, wie eingefroren. Ich kann sie nicht bewegen. Zweifel kommen auf. Was ich in der nächsten Stunde unternehmen werde, wird mein Leben beeinflussen. Die Ansage meines Chefs war klar: Wenn ich es heute nicht schaffe, die Kunden davon zu überzeugen diesen Vertrag zu unterzeichnen, dann kann ich meinen Job vergessen. Und wieder spüre ich es – dieses Gefühl in meinem Hals. Als würde mir jemand die Kehle zuschnüren und die Luft nehmen…“

    Identifizieren Sie den Emotionalen Hinderer

    © „Lähmende Angst“ Judith Hornok

    Achtung: Bei Tom hat sich die “Lähmende Angst” angeschlichen und beginnt, ihn bereits vor Eintritt in den Konferenzraum zu manipulieren. Sie beginnt mit Fragen wie „Bin ich heute gut genug vorbereitet?“ und „Was wird das für ein Tag?“. Danach folgen Zweifel: „Es ist nicht das erste Mal, dass ich versagt habe. Was wird geschehen, wenn es wieder passiert?“. Die Gedankenspirale nimmt kein Ende: „Es sieht nicht gut aus, es könnte riskant werden…Wirst schon sehen – heute wird kein Vertrag unterschrieben werden!!!“ …

    Verändern Sie die Situation – Wenden Sie eine Technik an

    Bevor Sie den Türgriff runterdrücken und in den Meeting Raum treten, nutzen Sie diesen Experten-Tipp, um die Lähmende Angst bereits im Vorfeld zu kontrollieren.

    BADERS WERKZEUGKOFFER DER ANGSTKONTROLLE

    Der ehemalige Skispringer und heutige Sportwissenschaftler Ferdinand Bader kennt aus seiner aktiven Zeit als Wettkämpfer und Leistungssportler die verschiedensten Formen von Angst. Zum Beispiel jenen Moment, wenn der Springer beim Wettkampf auf dem Sprungbalken sitzt und nach unten schaut. Bader, der selbst über 210 Meter weit flog, nutzte diese Herausforderung und stellte sich schon damals, wie er es heute nennt, seinen Werkzeugkoffer der Angstkontrolle zusammen. 2014 wandte er einige der Methoden aus seinem Werkzeugkoffer bei den Olympischen Spielen in Sotschi bei Carina Vogt an. Vogt wurde im selben Jahr Olympiasiegerin, die Erste in der Geschichte des Damen-Skispringens.

    Ein Werkzeug aus dem Koffer

    Ferdinand Bader: „Auch wenn es den meisten eigentlich bewusst ist, wenden es trotzdem nur die wenigsten an: Tiefe Atemzüge helfen, zu entspannen. Vor allem in Stresssituationen aber vergessen wir das und atmen tendenziell sehr flach. Daher ist es umso wichtiger, sich im ersten Schritt zu beruhigen, um sich dann hundertprozentig auf seine Aufgabe konzentrieren zu können – den Absprung auf der Skischanze oder für Gespräche und Geschäftsverhandlungen.“

    Ferdinand Bader empfiehlt: Tiefe Atmung üben.

    Lesen Sie hier über meine Erfahrungen mit dem Fitnessprogramm für Die Lähmende Angst.